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DOC Lechinţa

DOC (geschützte Ursprungsbezeichnung) Lechinţa umfasst mehrere Ortschaften im Herzen Siebenbürgens, in denen der Weinbau und die Weinproduktion in den letzten Jahren wieder zum Leben erwachten. Die Weinregion liegt am Fuße der Karpaten, zwischen zwei Flüssen. Zwar war das Weinbaugut lange Zeit in Vergessenheit geraten, doch fängt es an, sich allmählich zu erholen und wieder Fuß zu fassen – und das ist den großatigen, unvergesslichen Weinen zu verdanken.

In dieser Region überwiegen der braune Boden und der Auelehm, reich an Calcium und Eisen. Die Bodenbeschaffenheit ist ideal für den Weinbau, wobei folgende Eigenschaften besonders relevant sind:

  • mittelschwere Konsistenz;
  • mäßiger Säuregehalt;
  • Fruchtbarkeit.

 

Das Klima ist gemäßigt-kontinental. Der Reifeprozess der Trauben wird durch folgende Faktoren maßgeblich beeinflußt:

  • warme und feuchte Sommer, gefolgt von warmen Herbsten;
  • östliche und westliche Lage;
  • Anbau in einer Höhenlage von 300-500 m.

Was jedoch die Rebfläche Lechinţa von den anderen Weinbaugebieten unterscheidet sind die nebligen Tage Ende des Sommers und Anfang des Herbstes. Diese sind wichtig, da sie folgende Voraussetzungen schaffen:

  • einen langsamen Reifungsprozess der Trauben,
  • Bewahrung der Aromen,
  • Bewahrung eines höheren Säuregehalts.
In diesem Märchenland verflechten sich die lokalen Geheimnisse und Legenden mit dem Charme und der malerischen Landschaft der Ortschaft Batoş, „der Heimat der Liliac-Weine”. Hier ist die Weinbautradition uralt. Sie begann in der Antike (4.-5. Jh. v. Chr.), wie in den Schriften Homers und Herodots erwähnt. Später wurde ein erneutes Kapitel geschrieben – und zwar, im 12. Jahrhundert, als die deutschen Ansiedler Siebenbürgens eine wahrhaftige Renaissance der Weinkunst anregten.
Diese Geschichte wurde im Jahr 2010 vom österreichischen Geschäftsmann Alfred Michael Beck fortgeführt. Er zog den Önologen Rudolf Krizan und ein rumänisch-österreichisches Team hinzu. Sie arbeiteten zusammen und  sorgten schnell dafür, dass die auf dem Weingut Liliac hergestellten Weine im Ausland Erfolg ernteten.Auf einer Oberfläche von rund 52 Hektar angebaut, überraschte das Weingut Liliac vor allem durch Innovation. Um dem Rechnung zu tragen, stellte das Weingut feine, reife, köstliche Rotweine mit einem lang anhaltenden Nachgeschmack, wie noch keiner je in Lechinţa gekeltert hatte. Auf diese Weise wurde die Feteasca Neagră (dt. Schwarze Mädchentraube) einfach neu erfunden.

Auf dem Weingut Liliac fand die Fetească-„Familie” wieder zusamen. Neben den Rotweinen werden hier auch Rebsorten wie Feteasca Albă (dt. Weiße Mädchentraube) und Feteasca Regală (dt. Königstochter) angebaut und vinifiziert. Diese Rebsorten bringen zwei

Weißweine hervor, die durch den hohen Säuregehalt, den leichten Körper, den blumigen Noten und Zitrusaromen, sowie durch die ausgeprägte Mineralität herausstechen.

Der „Orange Wine” ist die letzte Überraschung des Weingutes. Um extraktiven Weißwein zu erhalten werden die gleichen Methoden der Weinbereitung wie im Falle des Rotweins eingesetzt.

Liliac ist ein junges Weingut, das das Terroir der Region DOC Lechinţa bestens zum Ausdruck bringt.  Es verleiht ein neues, ausdrucksstarkes Gesicht der rumänischen Weine.   Folgende Rebsorten sind hier anzutreffen: Sauvignon Blanc, Muscat Ottonel, Pinot Gris, Fetească Regală, Fetească Albă, Chardonnay.

 

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IG Dealurile Sătmarului

Im Nordwesten Rumäniens gelegen, einst Teil des alten Gebietes Partium, an der Kreuzung der Regionen Crişana, Sătmar und Maramureş, Beltiug ist ein Land reich an Geschichte, mit einem ganz besonderen örtlichen Charme, mit malerischen Dörfern und fleißigen Menschen.
Mit einer Geschichte, die sich wieder einmal um den Wein dreht, erregt dieser Ort die Aufmerksamkeit des internationalen Publikums nach einer langwierigen Anonymitätsphase.

Falls sie an der Geschichte Zweifel haben, so sind die mit Weinreben beflanzten Hügel in der Region Dealurile Sătmarului der lebende Beweis dafür. Die hier hergestellten hochwertigen Weine, die sanierten Weinkeller, die umgestalteten Weingüter und die wiederbelebten örtlichen Bräuche legen ebenfalls Zeugnis über die Entwicklung des Weinbaus in der Region ab.

Die Weinregion hat ein kühles Klima, mit ergiebigen Niederschlägen. Die Winter sind mild, die Weinberge sind vor starkem Schneetreiben und stürmischem Wind geschützt. Im September sinkt die Temperatur plötzlich um 3-4°C. Aus diesem Grund werden die Aromen und Säuren in den Weintrauben gut bewahrt.

Beltiug liegt an einem Ort, wo mehrere Regionen zusammenstoßen. Die Weinregion wird daher durch die Angabe g.g.A (rum. I.G./dt. geschützte geographische Angabe) “Dealul Sătmarului” gekennzeichnet. Demnach werden die vom Hersteller Nachbil sowie von anderen örtlichen Winzern vor Ort erzeugten Weine mit dem Qualitäts-Label g.g.A. (rum. I.G.) und nicht mit der Markierung g.U. (rum. D.O.C. = geschützte Unterkunftsbezeichnung) gekennzeichnet. Das bedeutet allerdings nicht, die hier hergestellten Weine seien minderwertiger. Es heißt nur, dass die in der Weinregion “Dealul Sătmarului” hergestellten Weine das Terroir eines engeren Areals widerspiegeln und dass die Herstellungsregeln weniger streng sind. Damit haben die Weinhersteller von Nachbil die Möglichkeit, Weine mit geschütztem Urspung hevorzubringen und können gleichzeitig weiterhin hohen Wert auf Qualität legen und Respekt gegenüber dem Verbraucher zeigen. Außerdem genießen die Önologen mehr „schöpferische Freiheit“.

The cellars were built by the animal merchants and were used for the production of wine in small quantities for their own consumption

Ein repräsentativer Weinhersteller in der Region ist die Weinkellerei Crama Nachbil. Die Legende beginnt um das Jahr 1085, während der Herrschaft des Königs Ladislaus I von Hungarn, nach einer erbitterten Schlacht gegen die Petschenegen (einem Wandervolk türkischer Abstammung). Nach der Schlacht wurde dem König Wein in einem Kürbis serviert, worauf er ironisch nach der Kürbissorte nachfragte (auf Ungarisch, “bél” = Inhalt und “tek” = Kürbis). Später, zu Zeiten des Grafen Károly Sándor, wurde diese Gegend „Bacchus Heimat“ genannt. Und natürlich, die Kolonisierung der Region mit der Bevölkerung in Oberschwaben (Schwaben) führte zu einer wahrhaftigen Wiedergeburt des Weinbaus und der Weinherstellung in der Region.

Die Weinregion entwickelte sich weiter bis in die Gegenwart. In den Ortschaften Beltiug, Răteşti und Ardud wurden im Laufe der Zeit Hunderte zwei- oder sogar dreistufige Weinkeller in den Hängen hinein geschnitten. Auch kleinere Weingärten – für den Eigenkonsum- wurden errichtet. Manche blieben bis heute noch erhalten. Der Weinpreis wurde oft direkt im Weinkeller mit dem Kunden ausgemacht – um den Handel zu begünstigen. Es ist erfreulich, dass dieser Brauch in den letzten 10-15 Jahren wieder aufgenommen wurde.

Die Tradition wird auch heutzutage fortgesetzt und zwar urch die Gründung der Weinkellerei Nachbil im Jahr 1999. Dies ereignete sich nach der Rückkehr der Familie Brutler aus Deutschland (diesmal handelte es sich um eine Rückführung der Schwaben). Die Brutlers begannen weiße und rote Traubensorten vor Ort anzubauen. Es war ein gründlich geplantes Projekt, das sich auf einer Oberfläche von 25 Hektar erstreckte.  Außerdem erwarben sie 2002 den renommierten Weinkeller Károly. Die Weine werden vom Vater-Sohn-Paar Johann und Edgar Brutler mit Respekt, Hingabe und Liebe gegenüber den Weinreben hergestellt. Der technologische Einsatz wird im Laufe des Herstellungsprozesses auf ein Minimum gehalten.

Die gekelterten Weißweine sind fruchtig, haben einen hohen Säuregehalt und eine samtige Textur. Der Rosewein ist fein und edel. Die Rotweine hingegen sind von einer Fülle von Extraktstoffen umgeben. Sie sind vollmundig und haben einen lang anhaltenden und aromatischen Nachgeschmack.

Und somit trägt Nachbil, Tag für Tag, wie ein Puzzle-Teil, zum Neuschreiben der Geschichte dieser Weinregion bei.

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DOC Cotnari

Der Geburtsort der autochthonen Rebsorte, Grasa de Cotnari

Das Weingut Cotnari liegt im historischen Teil der Moldau, im Nordosten Rumäniens, an der nordeuropäischen Obergrenze der Weinbauregion. Das Weinbaugebiet Cotnari befindet sich etwa bei 45-50° nördlicher Breite. Es liegt in ausgewählter Gesellschaft, in der Nähe der Weingüter  Tokay (Ungarn), Rheingau (Deutschland) oder Champagne (Frankreich).

Ştefan cel Mare

Das Weinbaugebiet hat eine sehr lange, bis ins Neolithikum zurück reichende Tradition. In der Region von Cotnari wurden nämlich Traubenkerne und Töpferware mit Weinspuren aus der Zeit der Cucuteni-Kultur (5.500-2.700 v. Chr.) entdeckt. Die Kunst des Weinanbaus und der Weinherstellung wurde, selbstverständlich, auch unter den Geto-Dakern fortgesetzt. Berühmtheit erlangte es allerdings viel später.

Der Ortschaftsname Cotnari wurde zum ersten Mal am 5. Oktober 1448 urkundlich erwähnt. Mehr Bekanntheit erlangt der Wein jedoch während der glorreichen Herrschaft von Ştefan cel Mare (14571504). Aus dieser historisch relevanten Zeit stammt auch die berühmte traditionelle Cotnari-Mischung, bekannt, unter anderem, als  „Wein des Wojwoden“. Eine Mischung, die ausschließlich aus rumänischen Rebsorten wie Frâncuşa (20%), Feteasca Albă (30%), Grasa de Cotnari (30%) und Moldauer Busuioaca (10%) (derzeit als  Tămâioasă Românească bekannt)  gekeltert wird. Ein fast 600 Jahre altes „Rezept“, das heute noch probiert werden kann, da sämtliche Traubensorten bewahrt wurden.

Die Hochwertigkeit der Grasa de Cotnari wurde im 15. Jahrhundert einmal mehr bestätigt, als er in einer Weinkarte in Venedig, als teuerster Wein aufgeslistet wurde.

Die im Weinbaugebiet Cotnari hergestellten Weine erlebten glorreiche Tage im Laufe der Jahrhunderte. Zum Beispiel, bei einem Besuch von Petru cel Mare (dt. Peter der Große) in Iaşi, im Jahr 1711, behauptete der russische Zar ganz begeistert, er hätte niemals einen köstlicheren Wein als den von Cotnari getrunken. Einige Jahre später, 1716, würdigte der Fürst und Gelehrte Dimitrie Cantemir den in dieser Weinregion hergestellten Wein als bester Wein in der ganzen Moldau.

Eine in Paris 1875 erstellte Urkunde erachtete den im Weinbaugebiet Cotnari erzeugten Wein als gleichwertig zum Tokay und sogar besser als die im deutschen Rheingebiet hergestellten Weine.

1889 und 1990 bewähren sich die in der Weinregion Cotnari hergestellten Weine zum ersten Mal innerhalb der internationalen Elite der Weinproduktion. Sie erhalten auf der Internationalen Messe in Paris den Grand Prix-Titel.

Eine reiche Geschichte, die sich ständig weiter entwickelt hat. Hätte die Weinregion DOC Cotnari nicht so günstige Klima- und Bodenbedingungen geliefert, so wäre ihr Verlauf nicht so spektakulär gewesen. Kurzum, das Terroir in Cotnari sticht durch folgende Merkmale heraus:

    • Schwarzerde, Mergel-, Sand-, Lehm- und Sandsteinböden;
    • Hohes Relief, mit einer Höhenlage zwischen 231 und 395 m erreicht;
    • Gemäßigtes Kontinentalklima mit Einwirkung kalter Luftzüge aus dem Osten;
    • Gute Niederschlagsmenge;
    • Südliche Lage der auf Hochebenen, an Abhängen, auf Terassen und in Tälern angebauten Weinreben;

Nach der kommunistischen Epoche und der unsicheren Zeit der 90er Jahre, erlangten die in der Weinregion Cotnari hergestellten Weine das Vertrauen und den Respket des gebildeten rumänischen Weinverbrauchers allmählich zurück. Das im Jahr 2007 vom Unternehmen Casa de Vinuri Cotnari eingeleitete Unterfangen war, unterm Strich, ein Wendepunkt für die Weinindustrie in Rumänien, insbesondere weil es großen Wert auf die ausschließliche Bearbeitung einheimischer Rebsorten legte. Traubensorten wie Grasa de Cotnari, Tămâioasa Românească, Fetească Albă, Busuioaca de Bohotin und Feteasca Neagră stellen die Legende der Cotnari DOC wieder. Sie liefern derzeit Weine, die eine enge Verknüpfung zur Gegenwart aufweisen.

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DOC Dragasani

Das Weinbaugebiet Drăgăşani DOC (geschützte Ursprungsbezeichnzng) ist die älteste und bekannteste Rebfläche der Region Oltenien. Im Südwesten Rumäniens gelegen, erstreckt sich die Rebfläche Drăgăşani auf über 50 Km. Sie liegt in unmittelbarer Nähe zum Fluss Olt und zugleich am Fuße der Getischen Subkarpaten.

Die Legende dieser Region stammt aus den Lebzeiten Burebistas, dem ersten König der Daker (84-44 v.Chr.). Sie fängt mit der schönen Liebesgeschichte zwischen seiner Tochter, Bagrina und dem furchtlosen dakischen Kämpfer, Gordan an. Zwei Rebsorten wurden nach den Namen der dakischen Helden – Braghină und Gordan – „getauft“ und dadurch wurde die Liebesgeschichte verewigt.  Die Weinbautradition der Daker wurde während der nachfolgenden Jahrhunderte fortgesetzt. Die hiesigen Weinreben wurden zum ersten Mal im 16.-17. Jahrhundert urkundlich erwähnt, während der Herrschaft von Mihai Viteazul (1593-1601). In Anerkennung der Drăgăşani-Weine  aus klösterlicher Produktion machte der Fürst zahlreiche Spenden an die Klöster.

Zahlreiche Rebsorten blieben im Laufe der Jahrhunderte erhalten, allerdings wurden auch internationale Sorten importiert. Sie fanden hier ideale Klima- und Bodenbedingungen – also ein günstiges Terroir. Das Terroir der Weinregion DOC Drăgăşani erweist sich als optimal für den Weinbau aus folgenden Gründen:

  • Gemäßigtes kontinentales Klima, mit kalten Wintern und warmen Sommern, mit leichtem mediterranen Einfluss;
  • Rotbrauner Boden mit Anteilen an Lehm, Mergel und Sand;
  • Höhenlage: zwischen 193- 463 m;
  • Durchschnittliche Jahrestemperatur (11,3°C), gemäßigte Niederschlagsmenge und Sonnenexposition während der Vegetationszeit.

AVINCIS ist das Symbol der Wiedergeburt des rumänischen Weins im Zeichen von Tradition und Moderne.


AVINCIS
ist derzeit einer der Weinerstellern innerhalb der Weinregion DOC Drăgăşani, der hohen Wert auf die Herstellung von hochwertigen Weinen und auf die  Wiedergeburt der Tradition legen. Das Weingut Vila Dobruşa umfasst das Herrenhaus, den AVINCIS Weinkeller, 40 Hektar Weinrebe, mehrere Hektar Wald und den Landschaftsbau.

AVINCIS führt die Weintradition der Familie seit 1927 weiter. Zur damaligen Zeit kauften Maria und Iancu Râmniceanu, ein von Ionel Brătianu ernannter Offizier der Rumänischen Armee, ein im Neurumänischen Stil gebautes Herrenhaus. Der Einfluß des Brâncoveanu-Architekturstils war am Anwesen erkennbar. Das Haus war von Weinbergen umgeben.

2007 kehrte deren Urenkelin Cristiana, zusammen mit ihrem Mann, Valeriu Stoica, zum Grundstück der Familie zurück. Die Rebfläche, die Weine und die örtlichen Traditionen waren eine wahrhaftige Offenbarung für die Familie.

Drăgăşani erfüllt alle Voraussetzungen hinsichtlich der Kennzeichnung als geschützte Ursprungsbezeichnung nach französischem Vorbild. In der Rebfläche Drăgăşani wurden immer feine Weißweine mit guter Säure hergestellt, so wie z.B. die lokale Sorte Crâmpoşie. Die in dieser Gegend hergestellten Rotweine – überwiegend die Sorte Cabernet Sauvignon und die lokalen Sorte Negru de Drăgăşani – genießen Anerkennung sowohl im In- wie auch im Ausland.   Die Sorten, die heuer das Prestige des DOC Drăgăşani ausmachen, stellen ein neues Kapitel in der Geschichte des Weinbaus Rumäniens dar.

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DOC Oltina

Das Weinbaugebiet DOC Oltina liegt im Südosten Rumäniens, in der sonnigen historischen Region Dobrudscha. Genauer gesagt, befindet sich dieses paradiesische natürliche Areal im Tal zwischen der Donau und der Grenze zu Bulgarien. In diesem Naturparadies gibt es Teiche voller Fische, eine große Vielfalt an Vögeln und Tieren;

hier wachsen Laubwälder und weite Akazienwälder und es gibt Gärten voller  Bienenstöcke. Zweifelsohne, dieser Ort musste auch mit Weinstöcken gesegnet sein. Denn eben die Weinstöcke waren auch das Bindeglied, das die Gemeinschaften in Ostrov, Băneasa, Oltina und Aliman – die das Weinbaugebiet DOC Oltina ausmachen – im Laufe der Zeit zusammenhielt.

Dies ist kein Zufall, da das Klima in DOC Oltina hervorragend für den Anbau von Weinrebe ist:

  • Schwarzboden, Lehm und Löß;
  • eine Höhenlage von 130-200 m;
  • die Weinrebe wurde auf den Hängen der Donauterassen angebaut, in nördlicher, nordöstlicher und nordwestlicher Lage;
  • kontinentales Klima unter optimalen Umständen: gute Feuchtigkeit, passende Wärme, adequate Sonnenbestrahlung und ausreichende Niederschläge.

Vor 2000 Jahren entdeckten die Geto-Daker das Weinbaupotenzial dieses Areals. Aus diesem Grund wurde während der römischen Besetzung (107-276 n.Chr.) das römische Castrum in Sucidava, auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft Aliman, gebaut.

Das Potenzial der Rebflächen in DOC Oltina wurde allerdings rein zufällig vom renommierten französischen Önologen Marc Dworkin entdeckt. Es wird von Zufall gesprochen, insbesondere deshalb, weil an der Stelle, wo die ersten Reben gepflanzt werden sollten, sich früher Maisfelder erstreckten. Die Inspiration und Intuition des französischen Önologen erwiesen sich von Anfang an providentiell. Demnach wurde 2006 in Aliman das Boutique-Weingut Alira ins Leben gerufen.

Die Alira Weine werden ähnlich wie die Bordeaux Weine hergestellt. Zum Schluss werden aromatische Rotweine, mit samtigen Textur und kraftvoller Tanninstruktur hervorgebracht. Dafür werden nur von der Hand gepflückte Trauben verwendet. Dazu müssen nur überreife Trauben gepflückt werden und erst dann, wenn sich die Kerne kaffeebraun gefärbt und einen nussigen Geschmack haben. Sämtliche Rotweine werden in französischen Eichenfässern für einen Zeitraum von 3 bis 14 Monaten, je nach Rebsorte,ausgebaut.

Auf Antrag einzelner Verbraucher stellt das Weingut Alira auch Weiß– und Roséweine her. Diese kamen stets sehr gut auf dem einheimischen Markt an.

Die Alira Weine verhalfen der Weinregion  DOC Oltina zu einem Neuanfang. Das Weinbaugut überrascht und begeistert heute noch durch die malerische Landschaft sowie durch die Besonderheit der heimischen Menschen.

DOC Recaş

Das Weinbaugut DOC Recaş  liegt im Westen Rumäniens, im Banat, an der Grenze zu Serbien. Legenden zufolge sei die Weinregion DOC Recaş der Geburtsort des Weingottes Bacchus.

Hier hätte er auch einen großen Teil seiner Kindheit verbracht, heißt es. Der Weinbau hat eine langjährige Tradition im Banat, die bis in die Zeit der römischen Besetzung der Region zurückgeht. In geschichtlichen Urkunden wurde das Weingut Recaş erstmals im Jahr 1447 erwähnt. Im Laufe der Zeit begeisterten  die in der Weinregion DOC Recaş hergestellten Weine ständig die Schwaben, Österreicher, Ungarn, Serben oder Kroaten, die diese Region aus eben diesem Grund besiedelten. Die Hochwertigkeit der Weine ist mit Sicherheit auf die natürlichen Bedingungen, die den Weinanbau begünstigen, zurückzuführen. Demnach werden aromatische, vollmundige, körperreiche Weine geliefert. All das ist dem Terroir zu verdanken:

  • ein gemäßigtes kontinentales Klima mit mediterranen Einflüssen;
  • die Aufstellung der Weingärten in Form eines Amphitheaters, in südlicher Lage;
  • lehmige, sand-, kalk- und eisenhaltige Böden;
  • Höhenlage von 170-220 m;

Diese Eigenschaften begünstigen die Herstellung einer großen Vielfalt an Weinen: Rotweine, Roséweine, Weißweine oder Sekt, die allesamt die Einzigartigkeit der Weinregion DOC Recaş zum Ausdruck bringen. Eine Region, die 2002 auch noch den italienischen Geschäftsmann Nello Dal Tio „verführte”. Merkwürdigerweise fühlte sich der italienische Geschäftsmann gerade von den Hügeln in der Umgebung des Dorfes Petrovaselo angelockt. Dieses Dorf hat 300 Einwohner, die meisten davon, Serben. Das Dorf wurde zum ersten Mal 1359 urkundlich erwähnt. Damals trug die Ortschaft den Namen „Horvathpeturfalva” (Das Dorf von Peter dem Kroaten). Die Legende besagt, das Dorf war ursprünglich von vier Serbenfamilien bewohnt, die von Peter und Andrei angeführt wurden. Andere Beweise, die diese Theorie bestätigen, bieten die Urkunden aus dem Jahr 1477. Diese bezeugen den Namen der Ortschaft zum ersten Mal, nämlich „Petrovo Selo” („Peters Dorf”).

Die Reben von Petro Vaselo verfügen über eine biologische Zertifizierung: denn hier wird eine boden- und pflanzenfreundliche Technik verwendet. Das heißt, dass keine Herbizide verwendet werden, sondern nur Stallmist und Gründüngung. Die Weinreben werden ausschließlich von der Hand gepflegt und geerntet und die krankheitsvorbeugenden Behandlungen werden auf ein Minimum reduziert. Auch die Weinbereitung wird mit gleicher Sorgfalt durchgeführt. Aus diesem Grund gilt das Weingut Petro Vaselo als eine sogenannte Gravity Flow Winery.

Das Weingut Petro Vaselo nahm seine Tätigkeit im Zeitraum 2005 2009 auf, nach dem Anbau der Weinstöcke. Es war eine schlaue Ortswahl – die Hänge, auf denen die Reben gepflanzt wurden, sind in Amphiteaterform aufgestellt und liegen in südlicher Lage. Demzufolge bestehen optimale Bedingungen für den Weinbau. Hier ist der Boden hauptsächlich lehmig, teilweise sand-, kalk- und eisenhaltig. Die Rebfläche liegt in einer Höhe von 170 bis 220 m über dem Meer, was eher ungewöhnlich für Rumänien ist.

Es ist das perfekte Beispiel eines in ständiger Weiterentwicklung begriffenen jungen Weinguts, das die örtliche Weinbautradition mit jeder Weinlese verbessert und zugleich den klassischen Geschmack der DOC-Recaş-Weine vervollkommt.
 
 
 
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Alira Tribes Cuvee

AVINCIS

Liliac